Die Kunst des Übersetzens

Facebook bietet ja diesen eigentlich wunderbaren Service an, der einem fremdsprachige Beiträge und Kommentare ins Deutsche übersetzt. Da klickt man einfach auf „Übersetzung anzeigen“, und – schwupps – versteht man auch, was der Herr aus Island zu einem Musikvideo beizutragen hat.
Mir ist allerdings schon aufgefallen, dass die Qualität der Übersetzungen oftmals sehr zu wünschen übrig lässt. Da stimmt der Satzbau nicht, oder für eine Vokabel wird eine von mehreren möglichen, aber im akuten Kontext falsche Bedeutung verwendet. Wenn das bei Sprachen wie Englisch oder Französisch passiert, bemerke ich dies durchaus.
Lustig wird’s aber vor allem, wenn Facebook versucht, deutsche Texte ins Deutsche zu übersetzen! Und das ganz oft sogar ohne Aufforderung! Das kommt regelmäßig vor, wenn z. B. jemand im Dialekt schreibt, oder – wie gestern erlebt – wenn nach Tiernamen gefragt wird. Beispielswese:  „Wie hieß euer allererstes Haustier?“. Da wird dann der Waldi zu „Eltern“ übersetzt, und aus dem Purzel wird ein „Umkippen“.
Ich müsste glatt mal ausprobieren, ob Facebook aus unserem Rocky ein „Steinchen“ machen würde.
Drauf hören würde unser Schatz auf jeden Fall nicht.

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